Heyho,
da ich im Moment mit Jul, Katha & Karo unterwegs bin auf unserer Rundreise durch Südost-Asien und Jul so tolle Reiseberichte schreibt, verweise ich für die nächste Zeut einfach auf ihren Blog =).
http://katharina-in-der-grossen-welt.blogspot.com/
Viele Grüße,
Micha
P.S. Bilder gibts dann auch bei ihr =)
Montag, 21. Dezember 2009
Montag, 7. Dezember 2009
Yogyakarta & Jakarta (Java, Indonesien) Urlaub
Heyho,
ich bins wieder :-). Ich melde mich zurück aus meinem Urlaub in Yogyakarta & Jakarta. Dort war ich von Dienstag bis Samstag mit meinem Mitbewohner Oli.
Nach der Ankunft in Yogyakarta am Dienstag Vormittag beschlossen wir direkt zum Prambanan Tempel zu fahren, der ca. 18km östlich von Yogyakarta liegt. Dieser ist seit 1991 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt und wurde um das Jahr 850 errichtet. Im Jahr 2006 wurde der Tempel von einem schweren Erdbeben stark beschädigt. Er wird momentan wieder aufgebaut und deshalb sind auf den Bildern auch so viele Gerüste zu sehen. Ich war trotz der Schäden sehr fasziniert von dem Tempel.
Danach ging es dann mit dem Bus in die Stadt selbst, wo wir dann in unser Hostel eincheckten um danach ein köstliches Essen zu uns zu nehmen. Das Essen in Yogyakarta war wirklich super und lässt sich definitiv mit dem eines "normalen" Restaurats in Deutschland vergleichen. Allerdings zu Preisen von umgerechnet 2-4€ incl. Getränken. Wir beschlossen dann nach dem Essen schlafen zu gehen, da wir für die Nacht den Aufstieg auf den Vulkan Merapi geplant hatten. Der Merapi ist der aktivste Vulkan in Indonesien und sage und schreibe 2911m hoch. Damit ist er gerade mal 51m niedriger als die Zugspitze!
Um 22 Uhr wurden wir von unserem Hostel abgeholt und fuhren dann ca. 2 Std. zum Vulkan. Auf ca. 1500m begann dann nach einer kurzen Pause und einem heißen Tee um 1 Uhr Nachts der Aufstieg mit unserem Guide. Es bleibt für den Aufstieg nur zu sagen, dass es ein Höllentrip war :-P. Es war wirklich sehr anstrengend, aber im Endeffekt haben wir es dann pünktlich zum Sonnenaufgang um 5 Uhr auf den Gipfel geschafft. Meine Energiereserven waren zwar gänßlich am Ende, aber der Ausblick war grandios. Es war allerdings auch das erste mal seid ich in Singapur bin, dass ich RICHTIG gefrohren hab. Auf dem Gipfel war es extrem windig und bei ca. 2-3° auch ziemlich kalt. Der Abstieg war dann nocheinmal ziemlich anstregend, da es keine Wege gibt. Es ging ohne Seil und doppelten Boden über die Felsen, bis wir dann nach ca. 9 Std. Marsch wieder am Fuß des Vulkans ankamen. Die Heimfahrt haben wir dann nichtmehr mitbekommen, da wir die ganze Zeit geschlafen haben und auch unser Guide war am Ende seiner Kräfte als wir den Fuß erreicht hatten. Es bleibt aber fest zu halten: Ein Absolut genialer Trip, den man im Leben mal gemacht haben muss und da es mein erster Vulkan bzw. Berg war den ich bestiegen habe, war es um so faszinierender.
Am Mittwoch haben wir dann nach dem Ausschlafen nichtmehr viel gemacht. Wir haben uns eine einstündige Javanesische Massage und ein leckeres Essen gegönnt und sind dann recht früh schlafen gegangen, da wir für den nächsten Tag eine Besichtigung des Borobodur Monumentes geplant hatten und die fahrt um 4 Uhr losging um rechtzeitig zum Sonnenaufgang dort zu sein.
Das Borobodur Monument ist das größte buddhistische Monument Südostasiens, auf Postkarten wird sogar gesagt, dass es das größte der Welt ist. Es wurde zwischen 750 und 850 erbaut und besteht aus 9 Stockwerken. Es wurde sogar als Weltwunder vorgeschlagen. Es liegt zentral zwischen 4 Vulkanen. Seit 1991 ist es ebenfalls Weltkulturerbe der UNESCO. Aber nun genug Geschichte. Ihr könnte sehen, dass ich sehr viele Bilder davon gemacht habe und ich mich nicht entscheiden konnte, welche ich jetzt online stelle oder lösche, da jedes seine eigene Faszination hat. Der Besuch ist auf jeden Fall ein Muss, wenn man auf Java ist!
Am Mittag ging es dann noch in den Kraton Ngayogyakarta, den Palast des Sultans und das ehemalige Schwimmbad des Sultans, dass aber wegen der öffentlichen Zugänglichkeit seid 250 Jahren nichtmehr vom Sultan benutzt wird.
Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Jakarta geflogen. Jakarta ist die "abgefuckteste" Stadt die ich je gesehen habe. Ich benutzte dieses Wort, da es am besten auf die Stadt zutrifft und Sie ein älterer Herr aus Deutschland auch genau so benutzt hat :-). Es ist wirklich richtig dreckig und heruntergekommen. Außerdem hat die Stadt bis auf das Monument Nationale nichts zu bieten. Jakarta ist eine ehemahlige hölländische Kolonie und es gibt ein altes holländisches Viertel dort mit einigen schönen Gebäuden. Diese könnt ihr euch auf den Bildern ansehen. Wir haben sowohl die öffentlichen Busse als auch die Züge getestet, was einen näher an die Menschen die dort leben heranbringt. Das war sehr interessant.
Am Abend ging es dann in den Club X2, da man Jakarta nachsagt, dass Clubs zu den besten der Welt gehören. Und die Clubs sind wirklich das absolute Gegenteil und ein krasser Kontrast zu der Stadt, denn sie sind sehr modern, ausgefallen (unser Club wirkte von innen wie eine Kapelle) und sehr stylish. Das feiern hat trotz der wenigen Leute die am Freitag abend da waren Spaß gemacht.
Am nächsten morgen ging es dann nach 4 1/2 Stunden warten am Flughafen zurück nach Singpaur, wo ich diese Woche noch ein bisschen Sightseeing machen werde. Am Samstag gehts dann zum Zoukout, eine riesen Dance Festival am Strand von Singapur, zu dem mehr als 10000 Menschen erwartet werden. Man darf gespannt sein wie es wird :-).
Also bis die Tage und ich hoffe, auch wenn ich zwischendurch sehr weit ausgeholt habe, dass euch der Bericht gefallen hat ;-),
Micha
ich bins wieder :-). Ich melde mich zurück aus meinem Urlaub in Yogyakarta & Jakarta. Dort war ich von Dienstag bis Samstag mit meinem Mitbewohner Oli.
Nach der Ankunft in Yogyakarta am Dienstag Vormittag beschlossen wir direkt zum Prambanan Tempel zu fahren, der ca. 18km östlich von Yogyakarta liegt. Dieser ist seit 1991 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt und wurde um das Jahr 850 errichtet. Im Jahr 2006 wurde der Tempel von einem schweren Erdbeben stark beschädigt. Er wird momentan wieder aufgebaut und deshalb sind auf den Bildern auch so viele Gerüste zu sehen. Ich war trotz der Schäden sehr fasziniert von dem Tempel.
Danach ging es dann mit dem Bus in die Stadt selbst, wo wir dann in unser Hostel eincheckten um danach ein köstliches Essen zu uns zu nehmen. Das Essen in Yogyakarta war wirklich super und lässt sich definitiv mit dem eines "normalen" Restaurats in Deutschland vergleichen. Allerdings zu Preisen von umgerechnet 2-4€ incl. Getränken. Wir beschlossen dann nach dem Essen schlafen zu gehen, da wir für die Nacht den Aufstieg auf den Vulkan Merapi geplant hatten. Der Merapi ist der aktivste Vulkan in Indonesien und sage und schreibe 2911m hoch. Damit ist er gerade mal 51m niedriger als die Zugspitze!
Um 22 Uhr wurden wir von unserem Hostel abgeholt und fuhren dann ca. 2 Std. zum Vulkan. Auf ca. 1500m begann dann nach einer kurzen Pause und einem heißen Tee um 1 Uhr Nachts der Aufstieg mit unserem Guide. Es bleibt für den Aufstieg nur zu sagen, dass es ein Höllentrip war :-P. Es war wirklich sehr anstrengend, aber im Endeffekt haben wir es dann pünktlich zum Sonnenaufgang um 5 Uhr auf den Gipfel geschafft. Meine Energiereserven waren zwar gänßlich am Ende, aber der Ausblick war grandios. Es war allerdings auch das erste mal seid ich in Singapur bin, dass ich RICHTIG gefrohren hab. Auf dem Gipfel war es extrem windig und bei ca. 2-3° auch ziemlich kalt. Der Abstieg war dann nocheinmal ziemlich anstregend, da es keine Wege gibt. Es ging ohne Seil und doppelten Boden über die Felsen, bis wir dann nach ca. 9 Std. Marsch wieder am Fuß des Vulkans ankamen. Die Heimfahrt haben wir dann nichtmehr mitbekommen, da wir die ganze Zeit geschlafen haben und auch unser Guide war am Ende seiner Kräfte als wir den Fuß erreicht hatten. Es bleibt aber fest zu halten: Ein Absolut genialer Trip, den man im Leben mal gemacht haben muss und da es mein erster Vulkan bzw. Berg war den ich bestiegen habe, war es um so faszinierender.
Am Mittwoch haben wir dann nach dem Ausschlafen nichtmehr viel gemacht. Wir haben uns eine einstündige Javanesische Massage und ein leckeres Essen gegönnt und sind dann recht früh schlafen gegangen, da wir für den nächsten Tag eine Besichtigung des Borobodur Monumentes geplant hatten und die fahrt um 4 Uhr losging um rechtzeitig zum Sonnenaufgang dort zu sein.
Das Borobodur Monument ist das größte buddhistische Monument Südostasiens, auf Postkarten wird sogar gesagt, dass es das größte der Welt ist. Es wurde zwischen 750 und 850 erbaut und besteht aus 9 Stockwerken. Es wurde sogar als Weltwunder vorgeschlagen. Es liegt zentral zwischen 4 Vulkanen. Seit 1991 ist es ebenfalls Weltkulturerbe der UNESCO. Aber nun genug Geschichte. Ihr könnte sehen, dass ich sehr viele Bilder davon gemacht habe und ich mich nicht entscheiden konnte, welche ich jetzt online stelle oder lösche, da jedes seine eigene Faszination hat. Der Besuch ist auf jeden Fall ein Muss, wenn man auf Java ist!
Am Mittag ging es dann noch in den Kraton Ngayogyakarta, den Palast des Sultans und das ehemalige Schwimmbad des Sultans, dass aber wegen der öffentlichen Zugänglichkeit seid 250 Jahren nichtmehr vom Sultan benutzt wird.
Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Jakarta geflogen. Jakarta ist die "abgefuckteste" Stadt die ich je gesehen habe. Ich benutzte dieses Wort, da es am besten auf die Stadt zutrifft und Sie ein älterer Herr aus Deutschland auch genau so benutzt hat :-). Es ist wirklich richtig dreckig und heruntergekommen. Außerdem hat die Stadt bis auf das Monument Nationale nichts zu bieten. Jakarta ist eine ehemahlige hölländische Kolonie und es gibt ein altes holländisches Viertel dort mit einigen schönen Gebäuden. Diese könnt ihr euch auf den Bildern ansehen. Wir haben sowohl die öffentlichen Busse als auch die Züge getestet, was einen näher an die Menschen die dort leben heranbringt. Das war sehr interessant.
Am Abend ging es dann in den Club X2, da man Jakarta nachsagt, dass Clubs zu den besten der Welt gehören. Und die Clubs sind wirklich das absolute Gegenteil und ein krasser Kontrast zu der Stadt, denn sie sind sehr modern, ausgefallen (unser Club wirkte von innen wie eine Kapelle) und sehr stylish. Das feiern hat trotz der wenigen Leute die am Freitag abend da waren Spaß gemacht.
Am nächsten morgen ging es dann nach 4 1/2 Stunden warten am Flughafen zurück nach Singpaur, wo ich diese Woche noch ein bisschen Sightseeing machen werde. Am Samstag gehts dann zum Zoukout, eine riesen Dance Festival am Strand von Singapur, zu dem mehr als 10000 Menschen erwartet werden. Man darf gespannt sein wie es wird :-).
Also bis die Tage und ich hoffe, auch wenn ich zwischendurch sehr weit ausgeholt habe, dass euch der Bericht gefallen hat ;-),
Micha
Montag, 30. November 2009
Nachtrag Ho Chi Minh City (Saigon)
Heyho,
da meine Klausuren nun endlich vorbei sind und ich mich in den letzten Tagen von dem Stress der letzten zwei Wochen erholen konnte, gibts jetzt einen kleinen Nachtrag zu Ho Chi Minh, da ich meinen Eintrag damals abgebrochen haben. Außerdem lade ich heute noch die Fotos von Vietnam hoch, bis zu dem Zeitpunkt, wo meine Kamera den Geist aufgegeben hat.
Am Montag ging es also ins Mekong Delta. Das Mekong Delta liegt im Südwesten von Vietnam wo der Mekong Fluss ins Chinesische Meer mündet. Der Fluss dient als großer Marktplatz und viele Händler verkaufen dort auf Booten ihre Waren und auf den zahlreichen kleinen Inseln, die das Mekong Delta beherbergt. Dort werden z.B. Früchte angebaut, aber auch Blumen und Pflanzen, die später im ganzen Land verkauft werden. Wir hatten die gelegenheit einige dieser Orte auf den Inseln zu sehen, allerdings sind die Blumen zu dieser Jahreszeit in der Wachstumsphase. Außerdem durften wir einige sehr leckere Süßigkeiten probieren und auch kaufen, wie z.B. verschiedene Nüsse, die mit Honig zu einer festen Masse verbacken und dann in kleine Stücke zuerbröckelt werden. Diese schmecken ungefähr wie "Mr.Tom" aus dem Supermarkt. Außerdem gab es dort Bonbons, die aus Kokosnussmilch hergestellt werden, Schlangenschnapps (Schnapps in dem echte Schlangen "eingelegt" werden) und andere kuriose Sachen. Am Abend ging es dann mit dem Bus wieder zurrück nach Ho Chi Minh.
Am Dienstag beschlossen Anatol und ich uns Ho Chi Minh noch etwas genauer anzusehen und besichtigten das Postamt, die Kathedrale Notre Dame, die von außen der in Paris ähnelt, aber von innen lange nicht so schön ist und zu gute letzt das Kriegsmuseum, in dem Bilder des Vietnam Krieg ausgestellt werden. Die Bilder waren sehr bewegend und realitätsnah aber in ihrer Grausamkeit wahrscheinlich nicht ein mal ansatzweise so, wie es im Krieg tatsächlich gewesen sein muss. Nach dieser Besichtigung ging es dann wieder zurück ins Hotel, wo der Rest der Gruppe schon wartete um dann mit dem Flugzeug wieder Richtung Sngapur zu starten.
Alles in allem war es ein toller Urlaub, bei dem ich viel gesehen habe. Vorallem ist mir aufgefallen, wie sehr der Krieg das Leben dort beeinflusst hat. Viele Teile des Landes die ich gesehen habe, sind wegen dem vergifteten Boden immer noch nicht wieder bebaubar.
Das war nun der Nachtrag zu Vietnam und morgen geht starten Oli und ich noch zu einem Kurztrip nach Yogyakarta, wo wir den 2911m hohen Mount Merapi, einen alten Vulkan besteigen werden, der 1994 das letzte mal ausgebrochen ist. Ich denke das wird schon recht anstrengend werden, aber hoffentlich auch schaffbar ;-). Man startet den Aufstieg am späten Abend, also gegen 23 Uhr um den Gipfel vor Sonnenaufgang zu erreichen und diesen dann genießen zu können. Am Donnerstag geht es dann noch für 2 Tage nach Jakarta. Was wir dort machen werden ist allerdings noch nicht klar, da ich mich erst gleich damit beschäftigen werde, was es dort zu besichtigen gibt.
Ich verabschiede mich also bis Samstag von euch und melde mich dann mit meinem Reisebericht wieder zurück.
Bis dann,
Micha
da meine Klausuren nun endlich vorbei sind und ich mich in den letzten Tagen von dem Stress der letzten zwei Wochen erholen konnte, gibts jetzt einen kleinen Nachtrag zu Ho Chi Minh, da ich meinen Eintrag damals abgebrochen haben. Außerdem lade ich heute noch die Fotos von Vietnam hoch, bis zu dem Zeitpunkt, wo meine Kamera den Geist aufgegeben hat.
Am Montag ging es also ins Mekong Delta. Das Mekong Delta liegt im Südwesten von Vietnam wo der Mekong Fluss ins Chinesische Meer mündet. Der Fluss dient als großer Marktplatz und viele Händler verkaufen dort auf Booten ihre Waren und auf den zahlreichen kleinen Inseln, die das Mekong Delta beherbergt. Dort werden z.B. Früchte angebaut, aber auch Blumen und Pflanzen, die später im ganzen Land verkauft werden. Wir hatten die gelegenheit einige dieser Orte auf den Inseln zu sehen, allerdings sind die Blumen zu dieser Jahreszeit in der Wachstumsphase. Außerdem durften wir einige sehr leckere Süßigkeiten probieren und auch kaufen, wie z.B. verschiedene Nüsse, die mit Honig zu einer festen Masse verbacken und dann in kleine Stücke zuerbröckelt werden. Diese schmecken ungefähr wie "Mr.Tom" aus dem Supermarkt. Außerdem gab es dort Bonbons, die aus Kokosnussmilch hergestellt werden, Schlangenschnapps (Schnapps in dem echte Schlangen "eingelegt" werden) und andere kuriose Sachen. Am Abend ging es dann mit dem Bus wieder zurrück nach Ho Chi Minh.
Am Dienstag beschlossen Anatol und ich uns Ho Chi Minh noch etwas genauer anzusehen und besichtigten das Postamt, die Kathedrale Notre Dame, die von außen der in Paris ähnelt, aber von innen lange nicht so schön ist und zu gute letzt das Kriegsmuseum, in dem Bilder des Vietnam Krieg ausgestellt werden. Die Bilder waren sehr bewegend und realitätsnah aber in ihrer Grausamkeit wahrscheinlich nicht ein mal ansatzweise so, wie es im Krieg tatsächlich gewesen sein muss. Nach dieser Besichtigung ging es dann wieder zurück ins Hotel, wo der Rest der Gruppe schon wartete um dann mit dem Flugzeug wieder Richtung Sngapur zu starten.
Alles in allem war es ein toller Urlaub, bei dem ich viel gesehen habe. Vorallem ist mir aufgefallen, wie sehr der Krieg das Leben dort beeinflusst hat. Viele Teile des Landes die ich gesehen habe, sind wegen dem vergifteten Boden immer noch nicht wieder bebaubar.
Das war nun der Nachtrag zu Vietnam und morgen geht starten Oli und ich noch zu einem Kurztrip nach Yogyakarta, wo wir den 2911m hohen Mount Merapi, einen alten Vulkan besteigen werden, der 1994 das letzte mal ausgebrochen ist. Ich denke das wird schon recht anstrengend werden, aber hoffentlich auch schaffbar ;-). Man startet den Aufstieg am späten Abend, also gegen 23 Uhr um den Gipfel vor Sonnenaufgang zu erreichen und diesen dann genießen zu können. Am Donnerstag geht es dann noch für 2 Tage nach Jakarta. Was wir dort machen werden ist allerdings noch nicht klar, da ich mich erst gleich damit beschäftigen werde, was es dort zu besichtigen gibt.
Ich verabschiede mich also bis Samstag von euch und melde mich dann mit meinem Reisebericht wieder zurück.
Bis dann,
Micha
Montag, 23. November 2009
Klausurenwoche :-(
Hey hey,
wollt nochmal ein letztes Lebenszeichen von mir geben bevor ich heute die erste Klausur schreibe und dann ein kleiner Marathon bis Donnerstag Nachmittag folgt. Morgen ist die zweite Klausur und dann folgen am Donnerstag gleich zwei, die beide mit Note in Aachen angerechnet werden "können" ;-). Also drückt mir kräftig die Daumen in den nächsten Tagen, vorzüglich bei Nacht :-D, denn dann schreib ich nach eurer Zeit die Klausuren.
Viele Grüße aus dem verregneten Singapur,
Micha
wollt nochmal ein letztes Lebenszeichen von mir geben bevor ich heute die erste Klausur schreibe und dann ein kleiner Marathon bis Donnerstag Nachmittag folgt. Morgen ist die zweite Klausur und dann folgen am Donnerstag gleich zwei, die beide mit Note in Aachen angerechnet werden "können" ;-). Also drückt mir kräftig die Daumen in den nächsten Tagen, vorzüglich bei Nacht :-D, denn dann schreib ich nach eurer Zeit die Klausuren.
Viele Grüße aus dem verregneten Singapur,
Micha
Mittwoch, 18. November 2009
Back from Ho Chi Minh City (Saigon), Vietnam
Heyho,
ich melde mich gesund und munter zurück aus Vietnam, wo ich meinen letzten Urlaub vor den Klausuren genossen habe.
Los gings am Samstag morgen um 7 Uhr von Singapur. Nach der Ankunft ging es erstmal mit einem völlig überteuerten Taxi in die Stadt zum Hotel, in das wir dann um 12 Uhr einchecken konnten um danach erstmal richtig zu frühstücken. Danach ging es ein bisschen durch die Stadt und zum Präsidentenpalast und danach über ein paar Umwege wieder zurück zum Hotel. Dabei ging es des öfteren über die völlig überfüllten Straßen. Der Verkehr in Saigon ist absolut verrückt!!! So viele Roller und Autos auf einem Haufen habe ich bisher noch nie gesehen. Das überqueren der Straße geschieht nach dem Motto: "Einfach gehen!" Man wartet nicht, bis eine Lücke im Verkehr frei wird, denn dann kann man den ganzen Tag an der Straße stehen bleiben sondern geht einfach rüber. Roller und Autos weichen einem immer (zumindest uns :-D) aus und man kommt so sicher auf die andere Seite. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, werde ich auch mal ein Video von einer Straßenüberquerung online stellen. Im Hotel buchten wir dann zwei Tagestouren für Sonntag und Montag und da ich danach ziemlich geschafft war beschloss ich, anders als die anderen einfach zu schlafen.
Am nächsten Morgen ging es nämlich um 7:30 Uhr mit dem Bus zum Cao Dai Temple, wo wir beim Mittagsgebet zuschauten. Allerdings war ich dort nicht sehr aufmerksam, da meine Digitalkamera leider den Geist aufgegeben hat :-(. Das ist natürlich einfach nur Mist, da ich gerne Fotos gemacht habe um euch damit zu versorgen und ich jetzt warten muss bis ich wieder in Deutschland bin um sie dann einzuschicken. Gott sei dank ist noch Garantie auf der Kamera, aber das tröstet mich eher wenig, da ich jetzt erstmal nichts mit der Kamera anfangen kann. Nach einem Mittagessen ging es dann zu den Cu Chi Tunneln, in denen die Viet Cong währen des Krieges gegen die Amerikaner versteckten und in denen sie auch lebten. Das Tunnelsystem ist ca. 250km lang und wir konnten auch einen kleinen Teil der Strecke selber entdecken. Allerdings sind die Tunnel sehr eng und klein, sodass man sich nur auf allen vieren fortbewegen kann. Nach der Besichtigung ging es dann wieder zurück nach Saigon, wo wir dann nurnoch essen gingen und dann früh ins Bett.
Am Montag ging es dann ins Mekong Delta und am Dienstag haben wir uns dann noch Saigon selber ein bisschen angeschaut.
Ich beende meinen Blogeintrag an dieser Stelle, da ich nächste Woche alle 4 Klausuren des Semesters schreiben werde und mich dringend wieder ans lernen machen muss. Die erste Klausur ist am Montag, die zweite am Dienstag und am Donnerstag folgen gleich zwei. Das wird ziemlich eng und ich habe noch so meine bedenken, dass alles reibungslos klappt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Also drückt mir die Daumen nächste Woche! Ich melde mich dann wieder, wenn meine Klausuren vorbei sind und schreibe den Bericht zuende und sage euch natürlich auch, wie die Klausuren gelaufen sind.
Bis bald,
Micha
ich melde mich gesund und munter zurück aus Vietnam, wo ich meinen letzten Urlaub vor den Klausuren genossen habe.
Los gings am Samstag morgen um 7 Uhr von Singapur. Nach der Ankunft ging es erstmal mit einem völlig überteuerten Taxi in die Stadt zum Hotel, in das wir dann um 12 Uhr einchecken konnten um danach erstmal richtig zu frühstücken. Danach ging es ein bisschen durch die Stadt und zum Präsidentenpalast und danach über ein paar Umwege wieder zurück zum Hotel. Dabei ging es des öfteren über die völlig überfüllten Straßen. Der Verkehr in Saigon ist absolut verrückt!!! So viele Roller und Autos auf einem Haufen habe ich bisher noch nie gesehen. Das überqueren der Straße geschieht nach dem Motto: "Einfach gehen!" Man wartet nicht, bis eine Lücke im Verkehr frei wird, denn dann kann man den ganzen Tag an der Straße stehen bleiben sondern geht einfach rüber. Roller und Autos weichen einem immer (zumindest uns :-D) aus und man kommt so sicher auf die andere Seite. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, werde ich auch mal ein Video von einer Straßenüberquerung online stellen. Im Hotel buchten wir dann zwei Tagestouren für Sonntag und Montag und da ich danach ziemlich geschafft war beschloss ich, anders als die anderen einfach zu schlafen.
Am nächsten Morgen ging es nämlich um 7:30 Uhr mit dem Bus zum Cao Dai Temple, wo wir beim Mittagsgebet zuschauten. Allerdings war ich dort nicht sehr aufmerksam, da meine Digitalkamera leider den Geist aufgegeben hat :-(. Das ist natürlich einfach nur Mist, da ich gerne Fotos gemacht habe um euch damit zu versorgen und ich jetzt warten muss bis ich wieder in Deutschland bin um sie dann einzuschicken. Gott sei dank ist noch Garantie auf der Kamera, aber das tröstet mich eher wenig, da ich jetzt erstmal nichts mit der Kamera anfangen kann. Nach einem Mittagessen ging es dann zu den Cu Chi Tunneln, in denen die Viet Cong währen des Krieges gegen die Amerikaner versteckten und in denen sie auch lebten. Das Tunnelsystem ist ca. 250km lang und wir konnten auch einen kleinen Teil der Strecke selber entdecken. Allerdings sind die Tunnel sehr eng und klein, sodass man sich nur auf allen vieren fortbewegen kann. Nach der Besichtigung ging es dann wieder zurück nach Saigon, wo wir dann nurnoch essen gingen und dann früh ins Bett.
Am Montag ging es dann ins Mekong Delta und am Dienstag haben wir uns dann noch Saigon selber ein bisschen angeschaut.
Ich beende meinen Blogeintrag an dieser Stelle, da ich nächste Woche alle 4 Klausuren des Semesters schreiben werde und mich dringend wieder ans lernen machen muss. Die erste Klausur ist am Montag, die zweite am Dienstag und am Donnerstag folgen gleich zwei. Das wird ziemlich eng und ich habe noch so meine bedenken, dass alles reibungslos klappt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Also drückt mir die Daumen nächste Woche! Ich melde mich dann wieder, wenn meine Klausuren vorbei sind und schreibe den Bericht zuende und sage euch natürlich auch, wie die Klausuren gelaufen sind.
Bis bald,
Micha
Donnerstag, 5. November 2009
Außer Unistress nix neues...
Heyho,
ich melde mich mal wieder aus dem mittlerweile sehr verregneten Singapur. Es regnet inzwischen täglich und auch so stark, dass man nicht wirklich die Lust verspührt vor die Tür zu gehen. Andererseits ist das aber auch ganz gut, da ich so die ganzen Aufgaben die in der Uni anfallen erledigen kann und nicht geneigt bin etwas anderes zu machen. Und damit will ich hier auch klar stellen, dass ich hier keineswegs nur Urlaub habe :-P. Ich mache hier eindeutig mehr für die Uni während des Semesters, als in Deutschland, da es hier sehr viele Assignments und Case Studys zu bearbeiten gibt, die in die Endnote einfließen. Außerdem neigt sich das Semester in Singapur so langsam dem Ende zu und d.h. Klausuren! Ich werde wohl dieses Wochenende mal mit dem lernen beginnen, damit die Abschlussklausuren besser werden, als die Midterms. Aber genug über die Uni gesprochen :-D.
Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang und der Alltag beherrscht das geschehen, was aber nicht weiter schlimm ist, da ich mich ja auf Urlaub im Dezember freuen kann, wenn das Unisemester vorbei ist.
Desweiteren möchte ich mitteilen, dass ich mich bemühen werde in der noch verbleibenden Blogzukunft etwas mehr auf meinen Satzbau, als auch auf die Rechtschreibung zu achten, da mir zu Ohren gekommen ist, dass meine Ausführungen z.T. keinen Sinn ergeben oder nur schwer verständlich sind, was ich bestätigen kann :-/. Das liegt allerdings daran, dass ich mir meist nicht die Zeit nehme das geschriebene noch einmal zu lesen. Hiermit gelobe ich Besserung ;-).
Viele Grüße,
Micha
ich melde mich mal wieder aus dem mittlerweile sehr verregneten Singapur. Es regnet inzwischen täglich und auch so stark, dass man nicht wirklich die Lust verspührt vor die Tür zu gehen. Andererseits ist das aber auch ganz gut, da ich so die ganzen Aufgaben die in der Uni anfallen erledigen kann und nicht geneigt bin etwas anderes zu machen. Und damit will ich hier auch klar stellen, dass ich hier keineswegs nur Urlaub habe :-P. Ich mache hier eindeutig mehr für die Uni während des Semesters, als in Deutschland, da es hier sehr viele Assignments und Case Studys zu bearbeiten gibt, die in die Endnote einfließen. Außerdem neigt sich das Semester in Singapur so langsam dem Ende zu und d.h. Klausuren! Ich werde wohl dieses Wochenende mal mit dem lernen beginnen, damit die Abschlussklausuren besser werden, als die Midterms. Aber genug über die Uni gesprochen :-D.
Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang und der Alltag beherrscht das geschehen, was aber nicht weiter schlimm ist, da ich mich ja auf Urlaub im Dezember freuen kann, wenn das Unisemester vorbei ist.
Desweiteren möchte ich mitteilen, dass ich mich bemühen werde in der noch verbleibenden Blogzukunft etwas mehr auf meinen Satzbau, als auch auf die Rechtschreibung zu achten, da mir zu Ohren gekommen ist, dass meine Ausführungen z.T. keinen Sinn ergeben oder nur schwer verständlich sind, was ich bestätigen kann :-/. Das liegt allerdings daran, dass ich mir meist nicht die Zeit nehme das geschriebene noch einmal zu lesen. Hiermit gelobe ich Besserung ;-).
Viele Grüße,
Micha
Donnerstag, 29. Oktober 2009
MotoGP in Sepang, Malaysia
Heyho,
am letzten Wochenende war die MotoGP zu Gast auf dem Sepang F1 Circuit in Malaysia und ich war dabei :-).
Los ging es um 5:30 Uhr mit dem Taxi in Richtung Flughafen, was viel zu früh war, denn der Flug ging erst um 7:45 Uhr und es herrschte um diese Uhrzeit kein Verkehr, sodass ich gegen 6 Uhr am Flughafen war und dort dann noch warten durfte. Der Flug dauerte dann ca. 1 Std. Am Flughafen lernte ich dann ein paar malayische MotoGP Fans kennen, die auch zum Rennen wollten und schloss mich Ihnen für ein Frühstück am Flughafen an, da ich noch auf die nächste Maschine aus Singapur warten wollte, um mit den Franzosen aus Singapur (Romain, Theo & Melissa) zusammen zur Strecke zu fahren. Die Fahrt dauerte nur etwa 10min und bei Ankunft war schon der leckere Geruch von Benzin und das dröhnen der Motoren zu hören. Allerdings nicht die der MotoGP, sondern vielmehr die, der 1000enden Fans, die auf ihren Maschinen angereist sind. Ein wahrhaft schöner Anblick, der mich daran erinnert, dass ich kein Motorrad mehr habe :-(.
Auf den Sitzplätzen angekommen, die sich auf der Tribüne nach Start/Ziel befanden, stellten wir fest, dass noch lange nicht alle Plätze belegt waren, obwohl es nurnoch 30min bis zum Rennen der 125er Klasse waren. Anscheinend interessiert hier nur die MotoGP. Wir bekamen ein spannendes Rennen der 125er zu sehen, in denen sich der deutsche Sprössling Jonas Folger (Nr. 94) wieder mal super geschlagen hat und direkt zu Anfang des Rennens von Startplatz 10 auf Platz 3 verbesserte, bis er ein paar Runden später leider in der Kurve nach Start/Ziel stürzte. Zum Schluss lieferte aber Sandro Cortese noch ein gutes Resultat mit Platz 6.
Das 250er Rennen war ähnlich spannend und wir konnten ein paar tolle Zweikämpfe sehen. Tom Lüthi lieferte ein klasse Rennen ab und er war schön mit anzusehen, wie er jede Runde näher an seine Gegner heranfuhr und einige hinter sich ließ um am Ende auf Platz 4 in Ziel zu kommen.
Das MotoGP Rennen startet zunächst garnicht, da es nach den zwei vorangegangenen Rennen im trockenen anfing wie aus Eimern zu schütten. Die Strecke stand zwischenzeitlich richtig unter Wasser, sodass das Rennen erst gestartet wurde, als der Regen nachließ. Casey Stoner lieferte ein wirklich grandioses Rennen ab und war nach einer Runde schon weit vor seinen Gegnern und baute den Vorsprung im laufe des Rennens immer weiter aus. Vallentino Rossi und Jorge Lorenzo lieferten sich einen spannenden Zweikampf, den Lorenzo allerdings ziemlich schnell verlor sodass sich Rossi am Ende Platz 3 und damit seinen 9ten Titel holte :-). Leider blieb der von mir erhoffte Burnout am Ende der Start/Ziel Geraden aus :-(.
Nach dem Rennen machten wir uns ziemlich schnell auf den Weg zum Flughafen um von dort den Bus in die Stadt, also nach Kuala Lumpur zu nehmen, von wo aus ich mit dem Bus wieder nach Singapur fahren wollte, während die Franzosen die Nacht in KL verbringen wollten. Im Endeffekt hat das auch alles geklappt nur das ich nicht wie erhofft schnell in Singapur war (gedacht hatte ich an eine Fahrt von ca. 4 Stunden und eine Abfahrt des Busses gegen 20Uhr), sondern erst gegen 4 Uhr morgens wieder hier in meinem Bett lag. Dementsprechend war der Folgetag nicht sehr effektiv, was sich leider auch auf die Midterm Klausur gestern ausgewirkt hat. Aber wie sagt man so schön: That´s life! Und ich hätte ja auch früher anfangen können zu lernen :-P. Ist aber auch egal. Das lässt sich sicher alles irgendwie ausbügeln.
Jetzt habt ihr aber für heute genug von mir gehört und ich wünsche euch einen schönen Tag,
Micha
am letzten Wochenende war die MotoGP zu Gast auf dem Sepang F1 Circuit in Malaysia und ich war dabei :-).
Los ging es um 5:30 Uhr mit dem Taxi in Richtung Flughafen, was viel zu früh war, denn der Flug ging erst um 7:45 Uhr und es herrschte um diese Uhrzeit kein Verkehr, sodass ich gegen 6 Uhr am Flughafen war und dort dann noch warten durfte. Der Flug dauerte dann ca. 1 Std. Am Flughafen lernte ich dann ein paar malayische MotoGP Fans kennen, die auch zum Rennen wollten und schloss mich Ihnen für ein Frühstück am Flughafen an, da ich noch auf die nächste Maschine aus Singapur warten wollte, um mit den Franzosen aus Singapur (Romain, Theo & Melissa) zusammen zur Strecke zu fahren. Die Fahrt dauerte nur etwa 10min und bei Ankunft war schon der leckere Geruch von Benzin und das dröhnen der Motoren zu hören. Allerdings nicht die der MotoGP, sondern vielmehr die, der 1000enden Fans, die auf ihren Maschinen angereist sind. Ein wahrhaft schöner Anblick, der mich daran erinnert, dass ich kein Motorrad mehr habe :-(.
Auf den Sitzplätzen angekommen, die sich auf der Tribüne nach Start/Ziel befanden, stellten wir fest, dass noch lange nicht alle Plätze belegt waren, obwohl es nurnoch 30min bis zum Rennen der 125er Klasse waren. Anscheinend interessiert hier nur die MotoGP. Wir bekamen ein spannendes Rennen der 125er zu sehen, in denen sich der deutsche Sprössling Jonas Folger (Nr. 94) wieder mal super geschlagen hat und direkt zu Anfang des Rennens von Startplatz 10 auf Platz 3 verbesserte, bis er ein paar Runden später leider in der Kurve nach Start/Ziel stürzte. Zum Schluss lieferte aber Sandro Cortese noch ein gutes Resultat mit Platz 6.
Das 250er Rennen war ähnlich spannend und wir konnten ein paar tolle Zweikämpfe sehen. Tom Lüthi lieferte ein klasse Rennen ab und er war schön mit anzusehen, wie er jede Runde näher an seine Gegner heranfuhr und einige hinter sich ließ um am Ende auf Platz 4 in Ziel zu kommen.
Das MotoGP Rennen startet zunächst garnicht, da es nach den zwei vorangegangenen Rennen im trockenen anfing wie aus Eimern zu schütten. Die Strecke stand zwischenzeitlich richtig unter Wasser, sodass das Rennen erst gestartet wurde, als der Regen nachließ. Casey Stoner lieferte ein wirklich grandioses Rennen ab und war nach einer Runde schon weit vor seinen Gegnern und baute den Vorsprung im laufe des Rennens immer weiter aus. Vallentino Rossi und Jorge Lorenzo lieferten sich einen spannenden Zweikampf, den Lorenzo allerdings ziemlich schnell verlor sodass sich Rossi am Ende Platz 3 und damit seinen 9ten Titel holte :-). Leider blieb der von mir erhoffte Burnout am Ende der Start/Ziel Geraden aus :-(.
Nach dem Rennen machten wir uns ziemlich schnell auf den Weg zum Flughafen um von dort den Bus in die Stadt, also nach Kuala Lumpur zu nehmen, von wo aus ich mit dem Bus wieder nach Singapur fahren wollte, während die Franzosen die Nacht in KL verbringen wollten. Im Endeffekt hat das auch alles geklappt nur das ich nicht wie erhofft schnell in Singapur war (gedacht hatte ich an eine Fahrt von ca. 4 Stunden und eine Abfahrt des Busses gegen 20Uhr), sondern erst gegen 4 Uhr morgens wieder hier in meinem Bett lag. Dementsprechend war der Folgetag nicht sehr effektiv, was sich leider auch auf die Midterm Klausur gestern ausgewirkt hat. Aber wie sagt man so schön: That´s life! Und ich hätte ja auch früher anfangen können zu lernen :-P. Ist aber auch egal. Das lässt sich sicher alles irgendwie ausbügeln.
Jetzt habt ihr aber für heute genug von mir gehört und ich wünsche euch einen schönen Tag,
Micha
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